taz talk: Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Online)

taz talk mit Ingo Elbe & Lars Rensmann zum Buch „Erinnern als höchste Form des Vergessens?“ Das Gespräch führt Jan Feddersen.

Vor dem Hintergrund des sich seit über zwei Jahren in der deutschsprachigen Öffentlichkeit abspielenden „Historiker-Streit 2.0“ wird immer wieder über die Bedeutung des Holocaust gestritten. Was war der Holocaust und was war er nicht? Inwiefern ist er „präzedenzlos“? Wie wird an ihn erinnert, wie sollte es getan werden? Wer bestreitet seine Präzedenzlosigkeit und welche politischen Folgen bringt das mit sich? Hat der deutsche Kolonialismus in Afrika die Shoa erst ermöglicht? Ist der Holocaust ein Völkermord unter anderen gewesen?

Die Referenten, Autoren im aktuell erschienenen Buch „Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust und der „Historikerstreit 2.0“, sind zu Gast im taz Talk.
Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg.
Lars Rensmann ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Universität Passau.
Jan Feddersen moderiert das Gespräch. Er ist taz-Redakteur für besondere Aufgaben sowie Kurator der taz Talks und des taz lab.
Der zugrundeliegende Sammelband erschien im November 2023 im Verbrecher Verlag und ist eine gemeinsame Publikation des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) Aachen, der Gesellschaft für kritische Bildung und der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (IIA) Trier.

Die Veranstaltung wird ab 19 Uhr live auf Youtube gestreamt:

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