Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Rostock)

Buchvorstellung mit Steffen Klävers und Jakob Hoffmann


Peter-Weiss-Haus, Doberaner Straße 21, Rostock


Vor dem Hintergrund des sich seit über zwei Jahren in der deutschsprachigen Öffentlichkeit abspielenden „Historikerstreit 2.0“ wird immer wieder über die Bedeutung des Holocaust gestritten: Was war der Holocaust und was war er nicht? Inwiefern ist er „präzedenzlos“? Wie wird an ihn erinnert, wie sollte es getan werden? Wer bestreitet seine Präzedenzlosigkeit und welche politischen Folgen bringt das mit sich? Die Beiträge des Sammelbandes „Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust und der ‚Historikerstreit 2.0‘“ geben Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Steffen Klävers ist Literaturwissenschaftler und Antisemitismusforscher. Seine Dissertation ist im Jahr 2019 unter dem Titel „Decolonizing Auschwitz? Komparativ-postkoloniale Ansätze in der Holocaustforschung“ erschienen.


Jakob Hoffmann ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung e. V. und Mitherausgeber des Sammelbandes „Klimawandel und Gesellschaftskritik“ (2024, i. E.). Er studiert Politikwissenschaft in Hamburg.


Kooperationspartner: Rosa-Luxemburg-Stiftung und das Peter Weiss Haus





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