Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Aachen)

17. April | 19 Uhr
Hackländer Straße 5 | 52064 Aachen | Autonomes Zentrum

Buchvorstellung mit Marc Seul und Andreas Stahl

Vor dem Hintergrund des sich seit über zwei Jahren in der deutschsprachigen Öffentlichkeit abspielenden „Historikerstreit 2.0“ wird immer wieder über die Bedeutung des Holocaust gestritten: Was war der Holocaust und was war er nicht? Inwiefern ist er „präzedenzlos“? Wie wird an ihn erinnert, wie sollte es getan werden? Wer bestreitet seine Präzedenzlosigkeit und welche politischen Folgen bringt das mit sich? Die Beiträge des Sammelbandes „Erinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust und der ‚Historikerstreit 2.0‘“ geben Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Die Mitherausgeber Marc Seul und Andreas Stahl werden das Buch allgemein vorstellen, indem sie einige der Texte und Problemstellungen thematisieren

Marc Seul ist Gründungsmitglied der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (IIA) an der Universität Trier, wo er Politikwissenschaft und interkulturelle Gender Studies im Master studiert. Er ist Mitherausgeber mehrerer Sammelbände zu gegenwärtigem Antisemitismus und der Buchreihe „Trierer Beiträge zur interdisziplinären Antisemitismusforschung“.

Andreas Stahl studiert Philosophie an der Universität Oldenburg. Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und Mitherausgeber der Sammelbände „Konformistische Rebellen“ (2020), „Probleme des Antirassismus“ (2022), „Subjekt und Befreiung“ (2022), „Erinnern als höchste Form des Vergessens?“ (2023) sowie „Gesichter des politischen Islam“ (2023).

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